Das neue Integrationshaus wird als Zentrum der Begegnung für ein Miteinander und den bereichernden Austausch von multikulturellen Menschen verstanden. Das private selbstbestimmte Wohnen ist um einen multifunktional bespielbaren Veranstaltungsraum organisiert. Der überwiegende Teil der Wohnungen als durchgesteckte Einheiten, sind sowohl zu diesem halböffentlichen Hofraum als auch zum umgebenden Außenraum orientiert. Das Maß der Privatheit zum kommunikativen Innenhof wird von den einzelnen Bewohnern durch veränderbare Durch- und Einblicke in den zum orientierten Wohnungen selbst bestimmt. Die größzügigen Erschließungsbereiche ermöglichen Kommunikation und Begegnung. Die Außenfassade ist als monolithischer Dämmbeton - im Sommer angenehm kühl, im Winter behaglich warm - geplant. Die hofseitigen Außenwandflächen des Innenhofes sind als „weiche, warme“ Holzfassaden geplant.
Wettbewerb Integrationshaus - Preisträger